Unter Zahnerosion versteht man den Verlust der Zahnhartsubstanz. Bei übermäßigem Konsum von Obst, Fruchtsaft, Früchtetee, Eistee oder Limonade können z.B. Fruchtsäuren wie Zitronensäure diesen Zustand auslösen.
Die Zitronensäure (=E 330) ist eine häufig vorkommende Fruchtsäure, die in Johannisbeeren, Himbeeren, Äpfel und Birnen und somit auch in Fruchtsäften natürlich vorkommt. Als Konservierungs- und Säuerungsmittel wird sie vielen Lebensmitteln zugesetzt. Auch Limonaden und Eistees enthalten oft Zitronensäure.
Zucker ist ein Sammelbegriff für süß schmeckende Kohlenhydrate. Zu ihnen sind vorwiegend Monosaccharide wie zum Beispiel Glukose, Fruktose oder Galaktose aber auch Disaccharide wie Saccharose, Laktose oder Maltose zu zählen. Die meisten Menschen meinen beim Begriff Zucker jedoch Saccharose (= Haushaltszucker). Aufgrund der niedermolekularen Struktur kann Zucker vom Körper mit wenig Aufwand verdaut und resorbiert werden. Endsprechend schnell und stark reagiert auch der Insulinspiegel, was zu großen Blutzuckerschwankungen führen kann. In einer ausgewogenen und gesunden Ernährung sollte nur 10 % der Gesamtenergieaufnahme über Zucker aufgenommen werden.
Als Zuckeraustauschstoffe bezeichnet man vorwiegend Zuckeralkohole wie Sorbit, Mannit oder auch Xylit. Zuckeraustauschstoffe beeinflussen den Blutzuckerspiegel aber geringer
als Haushaltszucker und haben keine kariogene Wirkung. Sie sind vorwiegend in Süßigkeiten enthalten, liefern durchschnittlich 2,4 kcal pro Gramm und können abführend wirken.
Zutatenlisten auf Lebensmittelverpackungen geben die Zutaten eines Lebensmittels in absteigender Zugabemenge an. Dies bedeutet, dass eine Zutat, die am Beginn der Liste steht, mengenmäßig am meisten beigegeben wurde. Hinzu kommt, dass Allergene wie Nüsse oder Gluten aufgeführt sein müssen, auch wenn sie nur in Spuren im Produkt vorkommen.
