Von A wie Adipositas bis Z wie Zucker finden Sie hier unzählige wertvolle Begriffe zu gesunder Ernährung, kompakt, verständlich und präzise erklärt. Sie suchen beispielsweise Informationen zu Vitaminen? Dann klicken Sie einfach auf V.
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Taille-Hüft-Umfang 

Der Body Mass Index ist zwar ein verlässliches Maß um Übergewicht festzustellen, gibt aber keine Auskunft über die Fettverteilung. Diese Information ist aber wichtig, da eine erhöhte Fettansammlung im Bauchbereich einen Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen darstellt. Der Taille-Hüft-Umfang (Waist-hip-ratio) gibt das Verhältnis von Taillen- zum Hüftumfang an und sollte bei Frauen unter 0,85 und bei Männern unter 1,00 betragen. Bei einem höheren Taillen-Hüft-Umfang ist das Fett verstärkt abdominell, also in der Bauchgegend gespeichert. Da dieses Fett eine erhöhte Stoffwechselaktivität aufweist, steht es mit einem erhöhten Risiko zur Ausbildung von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2 in Verbindung. Die Bestimmung des Body Mass Index sollte also in Kombination mit einer Messung des Taillen-Hüft-Umfangs erfolgen.

Tee (Früchte- und Kräutertee) 

Frisch aufgebrühte Tees sind in ungesüßtem Zustand völlig kalorienfrei. Je
nach gewählter Sorte und Ziehdauer wirken sie erfrischend, belebend oder
beruhigend und unterstützen die Körperfunktionen mit sortenspezifischen gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Tein 

Tein ist eine andere Bezeichnung für das in Grüntee- und Schwarzteesorten enthaltene Koffein. Dieses findet sich in Teeblättern meist in höherer Konzentration als in Kaffee.

Thiamin 

Thiamin (Vitamin B1) ist in Vollkornprodukten wie Naturreis und Haferflocken, Hülsenfrüchten und Leber enthalten. Dieses wasserlösliche Vitamin ist am Stoffwechsel beteiligt und erhält Nerven- und Herzmuskelgewebe. Ein charakteristisches Symptom der Thiamin-Mangelkrankheit Beriberi sind dementsprechend Herzrhythmusstörungen. Der Bedarf von Frauen liegt bei etwa 1 mg pro Tag, bei Männern bei 1,2 mg.

Traubensaft 

Traubensaft ist gleichzusetzen mit Traubenmost und Ausgangsprodukt der Weinherstellung. Er darf nach der EU-Verordnung einen maximalen Alkoholgehalt von 1 % haben. Traubensaft zeichnet sich neben einem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen auch durch einen hohen Zuckergehalt (ca. 15,5 g/100 ml) aus und sollte daher verdünnt mit Wasser oder Mineralwasser konsumiert werden. Traubensaft zeichnet sich aber wie Wein durch eine hohe Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können, aus.

Traubenzucker 

Siehe Glukose

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