Saccharin (=E 954) ist ca. 300 Mal süßer als Zucker. Oft wird der Süßstoff Cyclamat mit Saccharin im Verhältnis 10 : 1 gemischt. Eine Kombination einzelner Süßstoffe untereinander ist üblich, da sich so zum Beispiel ein bitterer Nachgeschmack verringern und eine allgemeine Geschmacksverbesserung erreichen lässt. Die „Erlaubte Tagesdosis" (ADI - „Acceptable Dialy Intake") von Saccharin liegt bei 5 mg pro kg Körpergewicht.
Saccharose (=Haushaltszucker) ist ein Zweifachzucker und besteht zu gleichen Teilen aus Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker). Die Wirkung von Saccharose auf den Blutzuckerspiegel ist etwas geringer als jene von isolierter Glukose. Dennoch sollte die Aufnahme in Maßen erfolgen. Wurden im Jahre 1947/48 noch ca. 12 kg Zucker pro Kopf und Jahr verbraucht, hat sich der Konsum im Jahr 2001/02 mit 40 kg Zucker mehr als verdreifacht. Dies ist bedenklich, da zwischen hohem Zuckerverbrauch und Übergewicht, Zahnkaries und Herz-Kreislauferkrankungen ein starker Zusammenhang besteht.
Schwarztee wird folgendermaßen hergestellt: Nach dem Pflücken der Teeblätter lässt man sie welken, dann erfolgt Rollung, Fermentation und Trocknung. Schwarztee unterscheidet sich von Grüntee in der Art der Zubereitung, der Herstellung und den Inhaltsstoffen.
Schwarztee ist wie Grüntee teinhaltig. Tein ist eine andere Bezeichnung für das enthaltene Koffein. Wegen der aufputschenden Wirkung sollte Schwarztee nicht oder nur in sehr geringen Mengen von Kindern getrunken werden.
Sekundäre Pflanzenstoffe sind im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß nicht am Energiestoffwechsel beteiligt. Sekundäre Pflanzenstoffe werden von den Pflanzen aufgebaut, um beispielsweise bestäubende Insekten anzulocken, sich vor Fraßinsekten zu schützen oder eine mechanische Festigung zu erhalten. Manche dieser Stoffe wie Nicotin sind giftig, andere sind wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung in der menschlichen Ernährung von Vorteil. Dies ist zum Beispiel bei Katechin im Grüntee oder Resveratrol in roten Trauben der Fall. Derzeit sind rund 30.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, 10.000 davon nehmen wir über die Nahrung auf.
Unter Sirup versteht man eine dickflüssige, konzentrierte, meist stark zuckerhaltige Flüssigkeit. Stärkesirup (Glukosesirup) wird aus stärkereichen Pflanzen wie Mais oder Kartoffeln hergestellt und findet sich als Zuckerersatz in vielen Lebensmitteln. Fruchtsirup ist eine Zubereitung aus Fruchtsaft oder Fruchtsaftkonzentrat. Er wird im Verhältnis 1:6, also ein Teil Sirup zu 6 Teilen Wasser, verdünnt getrunken. Aufgrund des hohen Zuckergehalts ist er in der Kinderernährung nur stark mit Wasser verdünnt zu empfehlen.
Unter Smoothies versteht man Ganzfruchtgetränke, die nur Fruchtmark bzw. Fruchtpüree enthalten. Im Gegensatz zu Fruchtsäften enthalten diese die ganze Frucht bis auf Kerne und Schale. Es werden häufig auch noch andere Zutaten wie Gemüse, Milch, Joghurt oder Vitamine und Mineralstoffe hinzugefügt. Positiv zu bewerten ist, dass durch Smoothies der tägliche Obst- und Gemüsebedarf leichter gedeckt werden kann. Nachteilig ist der hohe Zuckergehalt und die geringe Sättigungswirkung durch den meist niedrigen Ballaststoffgehalt. Als Snack zwischendurch, idealerweise mit Wasser gespritzt, ist ein Smoothie empfehlenswert, er kann jedoch kein Ersatz zur ganzen Frucht sein.
Sodawasser ist ein künstliches Mineralwasser. Dabei wird normalem Trinkwasser zum Beispiel Kohlensäure beigemengt. Sodawasser muss im Gegensatz zu Mineralwasser keinen erhöhten Mineralstoffgehalt aufweisen. Eine andere Bezeichnung für Sodawasser ist Tafelwasser.
Säuren kommen in fast allen Lebensmitteln in natürlicher Form vor. Es handelt sich dabei um schwache Säuren, die entweder von Natur aus enthalten sind oder dem Produkt aus z.B. Gründen der Haltbarkeit oder als Oxidationsschutz (Antioxidantien) zugesetzt wurden. Säuren können bei empfindlichen Personen den Magen reizen oder die Entstehung von Karies unterstützen.
Die Süßkraft gibt die relative Süße eines Zuckers im Vergleich zu Haushaltszucker (Saccharose) an. Haushaltszucker wird der Wert 1 zugeordnet. Fruktose (Fruchtzucker) hat z.B. den Süßungsgrad 1,6 und weist somit eine höhere Süße als Saccharose auf. Glukose (Traubenzucker) besitzt mit einer relativen Süße von 0,6 nur 60 % der Süßkraft von Saccharose. Laktose (Milchzucker) mit der relativen Süße von 0,2 besitzt gar nur 20 % der Süßkraft von Saccharose.
