Natrium ist Bestandteil von Kochsalz (NaCl). Es ist in pflanzlichen Lebensmitteln nur in geringer Menge enthalten. Hohe Konzentrationen an Natrium findet man in allen verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Fertiggerichten, Brot, Konservengemüse, Fleisch und Wurstwaren und Käse, wo Salz für Konservierung und Geschmack zugefügt wird. Natrium hat ein großes Wasserbindungsvermögen und reguliert neben Kalium den Wasserhaushalt; es findet sich im menschlichen Körper zu 97 % außerhalb der Zellen. Der Mensch benötigt täglich 2 g Natrium. Diese Menge wird jedoch in unseren Breiten leicht erreicht bzw. meist überschritten. Da Salz eine Erhöhung des Blutdrucks bewirken kann sollte die Aufnahme unter 6 g liegen. Die Würzung von Speisen mit Kräutern und eine geringe Aufnahme von Fertigprodukten kann eine verminderte Salzaufnahme unterstützen.
Niacin ist ein wasserlösliches Vitamin, das bei zahlreichen Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt ist. Es findet sich in Erdnüssen, Leber, Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchten. Der Körper kann Niacin jedoch selber aus der Aminosäure (Baustein der Eiweiße) Tryptophan herstellen. Aus diesem Grund kann ein Proteinmangel zu Niacinmangel führen, der sich in der Krankheit Pellagra äußert. Charakteristisch sind dabei Haut- und Schleimhautveränderungen, Durchfall und Demenz.
Die Nährstoffdichte bezeichnet die Menge an Nährstoffen in einer bestimmten Menge Lebensmittel. Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse sind empfehlenswert, da sie einen geringen Energiegehalt bei gleichzeitig hoher Nährstoffmenge aufweisen. Das bedeutet, dass sie wenige Kalorien, aber hohe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen enthalten. Fertigprodukte und Süßigkeiten haben eine geringe Nährstoffdichte und hohe Energiedichte, weshalb sie im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung selten konsumiert werden sollten.
Auf Lebensmittelverpackungen sind die Nährwerte des Produktes pro 100 Gramm in einer Tabelle zusammengefasst. Man unterscheide dabei zwei Varianten. Die Angabe von vier Nährwerten („Big 4": Brennwerte, Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettmengen) oder die Angabe von acht Nährwerten („Big 8": Big 4 + Zucker, gesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Natrium). Zusätzlich werden auch häufig die Mineralstoff- und Vitamingehalte angeführt.
